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LEISTUNGSKATALOG

Die dpp ist als eines der ersten pathologischen Institute Deutschlands mit einem kompletten Laborinformationsystem ausgestattet, welches effiziente und verwechslungsfreie Laborabläufe sicherstellt. Die Diagnostik erfolgt gemäß der aktuellen Leitlinien, unsere Befunde zeichnen sich durch eine klare Struktur und gute Verständlichkeit aus. Für schwierige Fälle bestehen Kooperationen mit etablierten Referenzlaboren.

Wir bieten ein umfangreiches Spektrum der histopathologischen Diagnostik. Dazu nutzen wir ein hochspezialisiertes Labor mit einer breiten Palette immunhistologischer Untersuchungsmöglichkeiten,  in-situ- Hybridisierung und direkter Immunfluoreszenz. Zu unserem Leistungsspektrum gehört zusätzlich die Möglichkeit der Bestimmung des PD-L1-Rezeptors bei diversen Karzinomen.
Zudem verfügen wir jetzt auch über die Möglichkeit molekularpathologischer Untersuchungen mit dem Idylla-System der Firma Biocartis und können zeitnah diverse Mutationsanalysen anbieten (EGFR-, KRAS/NRAS- Mutationsanalyse sowie BRAF- und MSI- Analyse).

Unser Hol-und-Bringe-Service versorgt Sie mit Probengefäßen Ihrer benötigten Größe, Biopsiegefäße werden auf Wunsch auch bereits mit Formalin vorbefüllt. Ihre Proben holen wir täglich bei Ihnen ab.

> Hier geht es zum Online-Bestell-Formular für Versandgefäße

Die Befunde werden Ihnen am nächsten, spätestens am übernächsten Werktag je nach Wunsch per Post, Fax oder verschlüsselter Mail übermittelt. Eine intraoperative Schnellschnittdiagnostik ist nach kurzer Absprache ebenfalls möglich.

Analysespektrum Idylla-System (Biocartis):

  • EGFR - Mutationsanalyse (Exon 18, 19, 20, 21)
  • BRAF - Mutationsanalyse (V600- Mutation)
  • MSI - Biomarker
  • KRAS - Mutationsanalyse (Exon 2, 3, 4)
  • NRAS/BRAF - Mutationsanalyse (NRAS Exon 2, 3, 4 | BRAF Exon 15)
  • Diagnostik von Mammakarzinomen mit Hormonrezeptorbestimmung, Untersuchung auf Her2-Amplifikation mittels Immunhistologie und in-situ-Hybridisierung.
  • Die DPP ist die verantwortliche Pathologie für die Mammographie-Screeningeinheit in Potsdam
  • Untersuchung von Beckenkammbiopsaten einschließlich ausführlicher Histochemie und Immunhistologie.
    Die Untersuchung benötigt aufgrund der Entkalkung ca. fünf Werktage.
  • Untersuchung von Lymphknoten hinsichtlich Lymphomen und chronischen Entzündungen mithilfe histochemischer und immunhistologischer Verfahren.
    Erregerbestimmung mittels PCR ist in Kooperation mit einem Partnerlabor möglich, auf Wunsch werden auch referenzpathologische Zweitmeinungen eingeholt.
  • Untersuchung von Biopsaten aus der Magenschleimhaut gemäß der aktuellen Sydney-Klassifikation. Standardmäßig werden Sonderfärbungen zum Nachweis von Helicobacter Pyolori und zum Ausschluss eines Siegelringzellkarzinoms durchgeführt.
  • Abklärung von Biopsaten aus dem ösophago-gastralen übergang hinsichtlich Barrett-Mukosa und Dysplasien. High-grade Dysplasien werden gemäß Leitlinien einer referenzpathologischen Zweitbefundung zugeführt.
  • Abklärung auf Pilze (Soor-ösophagitis), eosinophile ösophagitis und virusbedingte Entzündungen.
  • Sprue-Diagnostik an Biopsaten aus dem Duodenum, ggf. unter Einsatz von Immunhistologie. Abklärung auf Lamblien und Morbus Whipple.
  • Colitis-Diagnostik, idealerweise an Stufenbiopsaten, hinsichtlich Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, lymphozytärer oder collagener (mikroskopischer) Colitis und anderer Colitisformen
  • Entzündliche und neoplastische Lebererkrankungen wie z.B. Virushepatitis, Autoimmunhepatitis, PBC etc. einschließlich Immunhistologie. Graduierung der Aktivität und Stadieneinteilung der Fibrose nach Desmet und Scheuer.
  • Typisierung von Tumoren und Bestimmung von Metastasen mittels Immunhistologie (sog. CUP-Diagnostik)
  • Lungen- und Bronchialschleimhautbiopsate, bronchiolo-alveläre Lavage (BAL), Feinnadelaspirate
  • Untersuchung auf Lungentumoren einschließlich Immunhistologie zur Abgrenzung von Metastasen, ERCC1-Bestimmung beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom
  • Untersuchung auf interstitielle Lungenerkrankungen wie z.B. desquamative interstitielle Pneumonie (DIP), exogen-allergische Alveolitis (EAA), gewöhnliche interstitielle Pneumonie (UIP) sowie Morbus Wegener, Sarkoidose und andere
  • Untersuchung von Synovialisbiopsaten gemäß des Synovialitis-Scores
  • Klassifikation von Synovialgewebe und periprothetischem Gewebe bei endoprothetisch versorgten Gelenken gemäß der Konsensus-Klassifikation, Abklärung periprothetischer Infektionen, Bestimmung von Prothesenabriebmaterial
  • Untersuchung von Meniskopathien, Tendopathien und Diskopathien auf Degeneration, Chondrokalzinose und Entzündung
  • Hauttumoren einschließlich genauer Bestimmung der Abstände zu Resektionsrändern, auch schnellschnittlich möglich (histografische Kontrolle, Mohs-Chirurgie)
  • Bestimmung von Tumordicke, Clark-Level, Mitoseanzahl und Proliferationsrate (Ki-67) bei malignen Melanomen
  • Entzündliche Dermatosen (z.B. Ekzeme, Exantheme, blasenbildende Erkrankungen, Psoriasis, cutane Lymphome), Vaskulitis. Bei übersendung von Nativmaterial auch direkte Immunfluoreszenz möglich
  • Entzündliche und neoplastische Mundschleimhautveränderungen (z.B. Lichen mucosus, Soor-Infektionen, Leukoplakien, Dysplasien)
  • Zystische Kierferläsionen
  • Prostatabiopsate werden nach dem Vier-Augen-Prinzip untersucht. Bei Nachweis von Karzinomen werden leitliniengerecht für jedes Stanzbiopsat der prozentuale Tumoranteil und das Gleason-Grading separat angegeben. Der Einsatz immunhistologischer Zusatzuntersuchungen erfolgt sachgerecht (so wenig wie möglich, so viel wie nötig)
  • Harnblasenbiopsate hinsichtlich Dysplasien, papillärer Tumoren/Karzinome, interstitieller Zystitis
  • Nierentumoren gemäß der aktuellen Klassifikation, Typisierung ggf. mittels Immunhistologie
  • Hodenbiopsate zur Tumor- und Fertilitätsdiagnostik
  • Dysplasieabklärung insbesondere im weiblichen Genitale, HPV-Diagnostik mittels Immunhistologie (p16) und in-situ-Hybridisierung
  • Korpusabradate, unter anderem Abklärung auf Polypen, (einfache und komplexe) Endometriumhyperplasie und Endometriumkarzinom. Bestimmung der Hormonrezeptorexpression und Wachstumsfraktion in Karzinomen